Flüchtlingsunterkunft am Schusterkrug zeigt verantwortungsvolle Planung

Wir danken der Verwaltung für die verantwortungsvolle und vorausschauende Planung um den Schusterkrug. In den nächsten Wochen werden hier zunächst ca. 100 Flüchtlinge einziehen. Zwei weitere Gebäude werden hergerichtet. Besonders freuen wir uns über die Initiativen, die sich um die Einrichtung am Schusterkrug bilden. Viele Kielerinnen und Kieler aus Friedrichsort und Holtenau haben sich bereits getroffen, um den neuen Nachbarn in den ersten Monaten zur Seite zu stehen.

Wir wollen, dass die Gebäude auch von anderen Menschen genutzt werden können. Wir halten es für wichtig, dass Flüchtlinge nicht isoliert leben, sondern auch unmittelbaren Kontakt zu anderen KielerInnen aufnehmen können. Deshalb ist es gut, dass der TuS Holtenau die Sporthalle auf dem Gelände nutzen kann und ein interkulturelles Sportangebot plant. Auch freuen wir uns, dass in den Gebäuden eine zusätzliche Betreuung von Flüchtlingskindern und –Jugendlichen ermöglicht wird. Weitere Initiativen wie ein Interkultureller Garten oder eine Teestube sind in Planung.
Wir teilen die Einschätzung des Ministerpräsidenten, dass mehr Asylanträge zu erwarten sind, als das zuständige Bundesamt für 2015 berechnet hat. Wir als Kommune müssen von Bund und Land in die Lage versetzt werden, uns angemessen vorzubereiten und Unterkünfte anbieten zu können.

Dies erklären zur Fertigstellung einer Flüchtlingsunterkunft am Schusterkrug Ratsfrau Lisa Yılmaz, migrationspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Ratsfrau Lydia Rudow, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, und Ratsfrau Dr. Susanna Swoboda, migrationspolitische Sprecherin der SSW-Ratsfraktion.