Bezahlbare Wohnungen bauen

Wir unterstützen das Ziel der Verwaltung, schnell günstigen Wohnraum nach dem Kieler Modell zur Verfügung zu stellen und sozial zu verwalten. Das Kieler Modell sieht vor, je nach Bedarf in standardisierter Bauweise Wohnraum für Einzelpersonen, Paare oder Elternteile mit Kindern, Wohngemeinschaften und Familien bereitzustellen. Es ist deshalb besonders geeignet, um kurzfristig auf unterschiedlichen Bedarf zu reagieren. Deshalb haben wir in der Ratsversammlung gerne der Beschlussvorlage zugestimmt.

Unser besonderer Schwerpunkt liegt darauf, bezahlbare Wohnungen für diejenigen zu bauen, die am Wohnungsmarkt sonst zu kurz kommen. Daher sollen die neu gebauten Wohnungen zu einem großen Anteil öffentlich gefördert werden, um Menschen mit geringem Einkommen, Studierenden, älteren Menschen, Menschen mit Behinderung oder Flüchtlingen die Möglichkeit zu geben, eine Wohnung zu finden. Als Bauherrn kommen die örtlichen Wohnungsmarktakteure (Genossenschaften, Investoren, private Bauherrn) und in Bereichen, die für den privaten Wohnungssektor nicht von Interesse sind, auch die Stadt in Betracht.

Die Verwaltung leistet gute Arbeit in der Wohnungspolitik. Mit dem Masterplan Wohnen hat der Oberbürgermeister im letzten Jahr eine gute Grundlage geschaffen. Die nun beschlossene Vorlage ist ein weiterer Schritt, um den absehbaren Herausforderungen der Wohnungspolitik zu begegnen und den absehbaren Bedarf von 1.800 zusätzlichen Wohnungen bis Ende 2017 abzufedern.

Dies erklären zum Beschluss der Ratsversammlung, vermehrt Wohnraum auf städtischen Baugrundstücken zu schaffen, die wohnungspolitischen Sprecher Claus Wittig (SPD) und Arne Langniß (Grüne) sowie der Fraktionsvorsitzende Marcel Schmidt (SSW).