Sachliche Erkenntnisse zur Sicherheit bei besonderen Anlässen diskutieren

Die öffentliche Berichterstattung über zahlreiche und gewaltsame Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht 2015/2016 und ähnliche Ereignisse in anderen Großstädten haben Bestürzung und Beunruhigung bei vielen Menschen ausgelöst. Wir wollen wissen, was sich in Kiel bei Großveranstaltungen und Volksfesten wirklich zuträgt und bitten die Stadtverwaltung, mit einem Bericht eine Einschätzung zur Lage der öffentlichen Sicherheit in der Landeshauptstadt Kiel zu besonderen Anlässen abzugeben.

Dabei interessieren uns insbesondere die sachlichen Erkenntnisse der Polizei und des Frauennotrufs zu Übergriffen auf Frauen und zu besonderen Deliktsformen, beispielsweise so genanntes ‚Antanzen‘. Mit unserem Antrag für einen sachlichen Bericht wollen wir Falschmeldungen und verzerrten Wahrnehmungen den Nährboden entziehen. Auf Grundlage sachlicher Erkenntnisse wollen wir über mögliche politische Schlussfolgerungen diskutieren.

Dies erklären zum Antrag der Kooperation zum Innen- und Umweltausschuss am 2. Februar für einen Bericht der Stadtverwaltung zur Lage der öffentlichen Sicherheit in Kiel bei besonderen Anlässen (Silvesternächte, Volksfeste, Großveranstaltungen) die innenpolitischen SprecherInnen Falk Stadelmann (SPD-Ratsfraktion), Dagmar Hirdes (Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen) und Marcel Schmidt (SSW-Ratsfraktion).