Newsletter zur Ratsversammlung am 10. Dezember 2015

Unsere Themen waren unter anderen:

  • Es soll wieder eine Gustav-Garbe-Brücke geben!
  • Perspektiven für das Gelände des Britischen Yachtclubs
  • Sport- und Freizeitbad: Bau im Plan

(1) Es soll wieder eine Gustav-Garbe-Brücke geben!

Die Ratsversammlung hat unseren Antrag beschlossen, der Brücke im Sportboothafen Wik wieder den Namen Gustav-Garbe-Brücke zu geben. Wir meinen: Es steht Kiel gut zu Gesicht, wenn die heute namenlose Brücke im Sportboothafen Wik wieder den Namen Gustav-Garbe-Brücke erhält.

In diesem Jahr wäre Gustav Garbe 150 Jahre alt geworden. Mit der Benennung leisten wir einen Beitrag dazu, die revolutionären Ereignisse im November 1918 in Kiel stärker ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu tragen. Gustav Garbe spielte in dieser Zeit als Vorsitzender des Arbeiterrates und Zivilgouverneur eine wichtige Rolle. Schon die Freie Turnerschaft Wassersport, die heutige Segler-Vereinigung Kiel, hatte die Brücke nach ihm benannt, bevor die Nationalsozialisten 1933 den Namen Gustav Garbe aus dem Stadtbild getilgt haben. Wir wollen so einem führenden Vertreter der heute fast vergessenen Arbeitersportbewegung gerecht werden.

André Wilkens
Baupolitischer Sprecher
(2) Perspektiven für das Gelände des Britischen Yachtclubs

Der Britische Yacht Club wird in der nächsten Segelsaison 2016 das letzte Mal in Kiel Segler ausbilden. Danach werden die Briten mit der Rückführung beginnen und wahrscheinlich Anfang 2017 Kiel verlassen.

Die Briten werden einen erstklassigen und hochattraktiven Standort hinterlassen. Dieses Kleinod mit seiner erstklassigen Hafenanlage bietet eine riesige Bootshalle im besten Zustand, wunderschöne Clubräume auf dem Gelände, ein Bahngleis und das ganze Gelände in einer tollen Naturlage.

Die Ratsversammlung hat daher die Verwaltung beauftragt, mit der Bundesimmobilienanstalt über diesen Standort zu verhandeln. Wir wollen versuchen, so schnell wie möglich nach Abzug der Briten als Landeshauptstadt Eigentümer dieser Fläche zu werden, um diesen hervorragenden Standort zum Wohl der Stadt zu entwickeln.

André Wilkens
Baupolitischer Sprecher
(3) Sport- und Freizeitbad: Bau im Plan

Der Bau des Sport- und Freizeitbades verläuft bislang nach Plan, sodass wir das Bad an der Hörn wie geplant im Sommer 2017 eröffnen können. In der Ratsversammlung hat uns die Verwaltung eine Übersicht der gesamten Baukosten vorgelegt. Die positive Überraschung: Die Förderung des Landes hat sich nochmals erhöht, sodass die Stadt weiterhin den Kostenrahmen einhalten kann.

Torsten Stagars
Sportpolitischer Sprecher