1,2 Mio. Euro für bessere Bildungschancen

Kein Kind zurücklassen! – Unter dieser Prämisse steht die Bildungspolitik der Kooperation. Deshalb werden wir der Beschlussvorlage der Verwaltung zustimmen, Restmittel des Bildungs- und Teilhabepaketes der Bundesregierung u.a. für die Fortsetzung von Bildungsangebote im Bereich Übergang Schule/Beruf, für aufsuchende Jugendsozialarbeit für Schulverweiger_innen und für individuelle Fördermaßnahmen zu verwenden.

Von den insgesamt knapp 1,2 Mio. Euro investieren wir allein 559.000 Euro für die Fortsetzung des Bildungsmanagements und damit für das Gelingen des Übergangs von Schule in Beruf/Studium. Damit ist auch die notwendige „Schüler-Verbleibsabfrage“ sowie die Beratungs- und Vermittlungsunterstützung für Schüler_innen bis in das Jahr 2020 gesichert.

Uns ist wichtig, dass am Regionalen Berufsbildungszentrum für Soziales, Bau und Ernährung (RBZ1) die hervorragende Arbeit der sozialpädagogischen Mitarbeiter_innen u.a. bei der Berufsvorbereitung der jungen Menschen erfolgreich fortgesetzt wird. Dazu gehören auch Projekte zur Berufs- und Lebensorientierung für Flüchtlinge, die unsere Gesellschaft und unseren Arbeitsmarkt bereichern, wenn wir ausreichend Unterstützung bei der Integration bieten. Für diese Maßnahmen und das notwendige Personal erhält das RBZ 300.000 Euro aus den Mitteln des Bildungs- und Teilhabepaketes. Damit fließen von den 1,2 Mio. Euro allein knapp 860.000 Euro in den Bereich der Beruflichen Bildung bzw. der Förderung des Übergangs von der Schule in den Beruf.

Mit der Zustimmung zur Vorlage, die der Jugendhilfeausschuss bereits beschlossen hat und über die der Schule- und Sportausschuss und anschließend der Ausschuss für Soziales, Wohnen und Gesundheit beraten, werden wir die bestehende gute Arbeit der Verwaltung und die erfolgreiche Unterstützung der Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt fortsetzen.

Dies erklären zur Beschlussvorlage „Verwendung der Restmittel 2012 des Bildungs- und Teilhabepaketes (BuT)“, die der Ausschuss für Schule und Sport am Donnerstag berät, die Sprecher für Arbeit und Berufliche Bildung Peter A. Kokocinski (SPD-Ratsfraktion) und Armin Petersen (SSW-Ratsfraktion) und Andrea Hake, schulpolitische Sprecherin der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen.