Inklusion ist unser Ziel

Die Diskussion darüber, wie wir finanzieren können, alle Bushaltestellen und Bahnhaltepunkte bis 2022 barrierefrei zu gestalten, darf das eigentliche Ziel nicht aus den Augen lassen: Inklusion zu leben. Dabei alle mitzunehmen und umfassende Barrierefreiheit herzustellen, ist ein langer Prozess.

Die Diskussion darf auch nicht vergessen, was wir erreichen:

Mit kleinen Schritten wie Braille-Schrift an den Haltewunschtastern im Bus, der Ansage und Anzeige in kontrastreicher Ausführung der nächsten Haltestelle in allen KVG-Bussen und den SFK-Schiffen oder einer Kampagne für Rücksichtnahme im Bus wird die Stadt kontinuierlich besser. Um den Gedanken in Kiel noch stärker zu verankern, haben wir Inklusion auch zum strategischen Querschnittsziel der Stadtentwicklung erklärt. Die Verwaltung arbeitet bereits an unserem Auftrag zur Darstellung, wie im ÖPNV dieses Ziel erreicht werden kann.

Dies erklären zur Diskussion um den barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen bis 2022 der Sprecher der SPD-Ratsfraktion für Menschen mit Behinderung, Ratsherr Thomas Wehner, Ratsfrau Lydia Rudow, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, und Margot Bullacher, Sprecherin der SSW-Ratsfraktion für Menschen mit Behinderung.