Bürgernah mit gutem Personal

Die Kieler Stadtverwaltung zeigt mit dem Personal- und Organisationsbericht, dass sie auf einem guten Weg ist. Sie legt den Fokus ihrer Personalentwicklung auf eine strukturierte Nachwuchsförderung und – angesichts des demografischen Wandels und des sich abzeichnenden Fachkräftemangels – auf ein Personalmarketing, das sich gezielt verstärkt für Migrantinnen und Migranten öffnet. Kiel setzt den Weg der Vielfalt in der Kieler Bevölkerung auch in unserer Verwaltung fort. Hervorzuheben ist auch die Ausbildungsquote.

In 2013 wurden 56 Nachwuchskräfte eingestellt. Vorbildlich ist die Ermöglichung von Ausbildung auch in Teilzeit.

Eine Herausforderung wird auch in der Zukunft sein, den Beschäftigten zielgerichtete, tätigkeitsbezogene Qualifizierungsangebote zu ermöglichen, damit diese fachlich und technisch gut gerüstet sind, um sich den Herausforderungen mit aktuellem Wissen und zeitgemäßen Fertigkeiten zu stellen.

Die Stadtverwaltung hat sich zudem auf den Weg zur Verankerung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements gemacht. Das ist angesichts der hohen Ausfallzeiten der Beschäftigten richtig und gut. Die hohe Beteiligung an der Umfrage unter den Beschäftigten (2.323 Beschäftigte = 62 Prozent) zur Einschätzung ihrer Arbeitssituation im Rathaus zeigt den hohen Stellenwert, der diesem Thema von den Beschäftigten beigemessen wird.

Dies erklären zum Personal- und Organisationsbericht 2013-2014 der personalpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Ratsherr Falk Stadelmann, die personalpolitische Sprecherin der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Ratsfrau Dagmar Hirdes, und Ratsfrau Antje Danker, SSW.