Wir unterstützen den „Kieler Appell“

Wir nehmen die Sorgen der Gewerkschaft IG Metall ernst, die eine Strategie fordert, um dem Abbau von Arbeitsplätzen in der Industrie entgegenzuwirken. Wir sind sicher, dass der neue Oberbürgermeister und Wirtschaftsdezernent, Ulf Kämpfer, den richtigen Kurs verfolgt, um insbesondere bei der Entwicklung des MFG 5-Geländes, den richtigen Mix zu schaffen, der auch Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe berücksichtigt.

Die wirtschaftliche Förderung für die Entwicklung des MFG 5-Areals ist für uns von zentraler Bedeutung. In den Verhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ist die gezielte Ausbildung eines Gewerbegebiets ein zentraler Baustein, um Arbeitsplätze zu schaffen.

Im Zuge von Konversionsmaßnahmen sind auch mittel-  bis langfristig Gelände, wie die des Marinearsenals am Ostufer, im Blick zu behalten. Auf frei werdenden Flächen könnten dort zukünftig Industriearbeitsplätze geschaffen werden. Dies gilt es im Dialog mit der dort angesiedelten Bundeswehr positiv voranzubringen, ohne dabei bestehende Arbeitsplätze zu gefährden.

Dies erklären zur industriepolitischen Initiative „Kieler Appell“ der Gewerkschaft IG Metall Ratsherr Peter A. Kokocinski, Sprecher der SPD-Ratsfraktion für Arbeit, Ratsherr Dirk Scheelje, wirtschaftspolitischer Sprecher der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, und Ratsfrau Antje Danker (SSW).