Es muss schmecken!

Wir haben Grund zur Hoffnung, dass die Kieler Schulmensen mit dem neuen Verpflegungskonzept attraktiver werden. Durch Beteiligung der Schüler_innen und der Schulen bei der Auswahl der neuen Caterer und die Vorgaben an die Qualitäten der Essen sind wir unserem Ziel, leckeres, gesundes und regionales Essen in allen Schulen zur Verfügung zu stellen, ein großes Stück weiter gekommen.

Richtige Ernährung ist ein Bildungsziel und die Gesundheit der Kinder das größte Gut unserer Gesellschaft. Schulverpflegung muss bestimmten Qualitätsstandards genügen: Es sollte nahrhaft und frisch sein, möglichst aus biologischen Anbau stammen und den Kriterien einer regionalen, umwelt- und tiergerechten Erzeugung entsprechen.

Was Schulen an Essen anbieten, prägt die Kinder nachhaltig, denn die Kompetenz, auf „gute Ernährung“ zu achten, entsteht eher durch ein gutes Vorbild als durch theoretisches Wissen.

Wir werden genau darauf achten, wie sich die Nachfrage der Schulmensen mit den neuen Caterer entwickeln wird und schnell auf entstehende Probleme reagieren. Darum werden wir die Verwaltung bitten, regelmäßig die Auslastung der Mensen zu überprüfen.

Die Qualität der Verpflegung in den Schulmensen, theoretisches Wissen über Ernährungszusammenhänge und praktisches Kochen gehören zusammen. Schülerinnen und Schüler sollten zusätzlich zum Kochen lernen auch praktisch erfahren, wie gute Nahrungsmittel hergestellt werden. Dazu wären vielfältige Kooperationen von (Bio)-Bauernhöfen mit Schulen erstrebenswert.

Dies erklären zum neuen Verpflegungskonzept an den Kieler Schulmensen Beate Friedrichs, schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Andrea Hake, schulpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, Lydia Rudow, jugendpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, sowie Antje Danker, SSW.