Stadt ordnet Sozialstaffel bei KITA-Gebühren neu: Ausgewogener und sozial gerecht

Politik und Verwaltung haben in einem breiten und intensiven Diskussionsprozess zur Neuordnung der Sozialstaffel einen ausgewogenen Entwurf vorgelegt, an dem wir intensiv mitgearbeitet haben und dem wir gern zustimmen. Damit stärken wir erneut unsere Schwerpunkte Bildung und Kinderbetreuung. Denn die neue Gebührenordnung ermöglicht allen Eltern, Kinderbetreuung für ihr Kind in Anspruch zu nehmen.

Der Vorschlag ist ausgewogen, da einerseits viel mehr Familien von Kita-Gebühren entlastet oder befreit werden und andererseits durch die maßvolle Erhöhung der Gebühren die starken Schultern mehr tragen als die schwachen: Das ist sozial und auch sachlich angemessen.  Seit 2007 hat es keine Gebührenerhöhung  mehr gegeben und Kiel gehört auch in Zukunft zu den Kommunen mit den geringsten Sätzen. Seitdem sind Sachkosten und Ausgaben für Personal massiv gestiegen, auch deshalb, weil wir 2008 den Personalschlüssel für Krippen deutlich erhöht haben. Mit der neuen Staffelung schaffen wir einen Zusammenhang zwischen den tatsächlichen Kostenunterschieden von Krippe sowie Elementarbereich und den anfallenden Gebühren. Besonders wichtig ist uns, dass die Sozialstaffel auf die Schulkindbetreuung an gebundenen Ganztagsschulen ausgeweitet wird. Somit verfügen nun alle Betreuungsformen in Kiel über eine Sozialermäßigung.

Die vorlegte Beschlussvorlage spiegelt unsere Politik wider, Bildung und Kinderbetreuung in den Fokus zu rücken, damit wir allen Kinder, unabhängig von ihrer Herkunft, Zukunftschancen geben.

Dies erklären zur Neuordnung der KITA-Sozialstaffel, die heute im Ausschuss für Schule und Sport debattiert wird, Volkhard Hanns, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Andrea Hake, schulpolitische Sprecherin der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, und Armin Petersen, SSW.