Schulstandort in der Wik

Mit einem klaren Bekenntnis zum Bestand einer Sekundarstufe I im nördlichen Kiel ist die Kooperation am letzten Donnerstag in die Ratsversammlung gegangen. Nach vielen Gesprächsrunden der Schulpolitiker von SPD, Grünen und SSW mit der Verwaltung, im Ortsbeirat, mit Lehrkräften und Eltern an der Timm-Kröger-Schule und anderen Schulen im Stadtteil stehen die Ziele fest:

Die Grundschule am Sonderburger Platz wird, entsprechend dem Willen der Schule, an ihrem Standort bleiben. Der Grundschule am Elendsredder wird weitere Unterstützung zugesichert.

Selbstverständlich werden wir auch die Wünsche der Eltern der Friedrich-Junge-Schule berücksichtigen.

Die derzeitigen Schülerinnen und Schüler der Timm-Kröger-Regionalschule werden in aller Ruhe dort ihren Schulabschluss machen können.

Am Standort der Timm-Kröger-Schule wird eine Sekundarstufe I benötigt. Das nördliche Kiel mit den aufwachsenden Stadtteilen Wik, Projensdorf und Suchsdorf braucht eine eigene, gut erreichbare Gemeinschaftsschule. Die Timm-Kröger-Schule ist mit neuen modernen Fachräumen und Sporthalle ein sehr gut ausgebauter und attraktiver Schulstandort, der langfristig erhalten werden muss.

Die Kooperation begrüßt und unterstützt den von der Verwaltung angeschobenen Beteiligungsprozess mit allen möglicherweise beteiligten Schulen.

Wir setzen uns auch weiterhin dafür ein, im Dialog mit Eltern und Schulen – auch für kommende Schülergenerationen – kreative und tragfähige Lösungen für den Schulstandort am Elendsredder zu finden.

Dies erklären zur Diskussion um den Schulstandort in der Wik die schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Ratsfrau Beate Friedrichs, die schulpolitische Sprecherin der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Ratsfrau Andrea Hake, und die schulpolitische Sprecherin der SSW-Ratsfraktion, Ratsfrau Dr. Susanna Swoboda.