Durchsichtiges Wahlkampfmanöver

Der Aktionismus der CDU, sich des Problems des Schulstandortes Wik erst jetzt anzunehmen, ist eine Maßnahme, die die Realität längst überholt hat.

Während unsere Verwaltung bereits im Herbst letzten Jahres sich aktiv mit diesem Problem beschäftigt hat, intensive Bürgerbeteiligungsverfahren durchgeführt und aufbauend darauf verschiedene Modelle vorbereitet hat, die den Schulstandort sichern, versucht die CDU immer noch die Frage zu klären, ob die Menschen vor Ort dies überhaupt wollen.

Im Gegenteil dient diese Maßnahme eher als Verunsicherung der Menschen vor Ort und suggeriert, es gäbe noch keine Lösung.

Natürlich wollen die Eltern den Schulstandort am Elendsredder vor Ort erhalten, natürlich wollen sie ihr gutes, erfolgreiches kleines Grundschulsystem am Sonderburger Platz weiterführen – das hat die große Beteiligung an Elternabenden und Ortsbeiratssitzungen ganz deutlich gemacht. Und alle schulpolitischen Sprecher haben bereits bei der OBR-Sitzung am 20. November 2013 zugesichert, sich dafür stark zu machen.

Wir nehmen den Bürgerwillen sehr ernst und werden die Vorschläge, die unsere Verwaltung in kreativen und intensiven Dialogen erarbeitet hat, im März im Ausschuss für Schule und Sport beraten und beschließen. Wir laufen den Problemen nicht hinterher – wir lösen sie!

Die Unterschriftenaktion des Herrn Kruber zu diesem Zeitpunkt wirkt dagegen eher wie ein fadenscheiniges Wahlkampfgetöse von jemandem, der auf den letzten Metern noch zu den Marathonläufern dazu stößt, um bejubelt durchs Ziel laufen zu können.

Dies erklären zum Artikel der Kieler Nachrichten vom 1. Februar 2014 „Nur Anmeldungen sichern ihre Zukunft“ zur Zukunft der Timm-Kröger-Schule in der Wik Beate Friedrichs, schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Andrea Hake, schulpolitische Sprecherin der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, und die SSW-Ratsfraktion.