Priorität für Bildung wirkt

Es zahlt sich aus, dass Bildung unsere Priorität Nummer eins ist! Seit Jahren legen wir besonderen Wert darauf und so konnte in der Landeshauptstadt Kiel die Abbruchquote bereits deutlich gesenkt werden, wie auch die Zahlen der Caritas bis 2011 zeigen.

Das durch die Kooperation geschaffene Netzwerk der Bildungsregion sowie das in den letzten Jahren entstandene städtische Bildungsbüro mit seinem Übergangsmanagement leisten dabei eine erfolgreiche Arbeit. Es geht individuell auf die einzelnen SchülerInnen ein und erarbeitet mit ihnen passgenaue Lösungen.

Ein außerordentlich wichtiger Beitrag, um die Jugendlichen zu unterstützen, sind auch die rund 30 weiteren sozialpädagogischen Projektmaßnahmen der freien Träger, die sich auf unterschiedliche Art u.a. mit dem Thema Schulabstinenz und Übergänge befassen und durch den Bund finanziert wurden. Uns besorgt, dass der Bund sich ab 2014 aus der Finanzierung zurückzieht. Wir fordern den Bund daher dringend auf, uns und die sozialpädagogischen Akteure weiter bei der erfolgreichen und wichtigen Arbeit zu unterstützen.

Dies erklären zur Berichterstattung über die Schulabbrecherquote Ratsherr Peter A. Kokocinski, Sprecher der SPD-Ratsfraktion für Arbeit und Berufliche Bildung, Ratsfrau Andrea Hake, schulpolitische Sprecherin der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, und Ratsfrau Dr. Susanna Swoboda, Sprecherin der SSW-Ratsfraktion für Arbeit und Berufliche Bildung.