Schulsozialarbeit unterstützen!

Wir haben einen deutlichen Schwerpunkt gesetzt: Schulsozialarbeit ist für uns ein zentrales Element, um jedem Kind gelingende Bildung mit erfolgreichen Übergängen von der Krippe bis zum Beruf zu ermöglichen. In den vergangenen drei Jahren haben wir die Zahl der Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter mehr als verdoppelt. Die Landeshauptstadt Kiel befindet sich also auf dem richtigen Weg. Wir wollen die Schulsozialarbeit qualitativ und quantitativ verstetigen und weiterentwickeln.

Der Ausbau der Schulsozialarbeit ist aber eine Aufgabe, die wir nicht alleine stemmen können. Wir erwarten insbesondere vom Bund, die bisher zugewiesenen Mittel weiter kontinuierlich zur Verfügung zu stellen. Erfolgreiche Schulsozialarbeit ist Beziehungsarbeit: Sie braucht Planung und verlässliche Unterstützung. Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sollen gut entlohnt werden und sich langfristig auf die Finanzierung ihrer wertvollen Arbeit verlassen können. Wir haben mit unserem gestrigen Beschluss über die Planstellen der Schulsozialarbeit dafür gesorgt, dass die eingerichteten Stellen dauerhaft ohne Befristung zur Verfügung stehen. Nun sind Bund und Land am Zug, uns auf diesem Weg nicht alleine zu lassen.

Dies erklären zur Resolution der Ratsversammlung, Bund und Land aufzufordern, die Schulsozialarbeit weiter zu unterstützen und zum Beschluss der Ratsversammlung, die Planstellen für Schulsozialarbeit zu entfristen, Beate Friedrichs, schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Andrea Hake, schulpolitische Sprecherin der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, und Dr. Susanna Swoboda, schulpolitische Sprecherin der SSW-Ratsfraktion.