Arbeit und Ausbildung finanzieren statt Arbeitslosigkeit

SPD, Grüne und SSW in der Kieler Ratsversammlung begrüßen die Initiative des Jobcenters Kiel, in den kommenden Jahren für Langzeitarbeitslose zwischen 25 und 35 Jahren bis zu 5000 Ausbildungsvermittlungen zu schaffen. Dies entspricht der kommunalen Arbeitsmarktpolitik der Kooperation. Wir haben in der Vergangenheit bereits kommunale Mittel, die Kosten für Unterkunft und Heizung von Langzeitarbeitslosen finanzieren sollen, in aktive Lohnzuschüsse umgewandelt.

Wir setzen unseren ganzheitlichen Ansatz fort: Wir fördern die Bildung von Anfang an, indem wir bereits in dieser Wahlperiode 4.600 neue Kinderbetreuungsangebote geschaffen haben (das sind 50 % mehr als 2008). Und wir fördern die Schulsozialarbeit, indem wir die Zahl der Schulsozialarbeiterstellen von fast 10 auf rund 30 Stellen erhöht haben – so verbessern sich die Bildungschancen aller Kinder und Jugendlichen. Mit dieser sozialen Politik finanzieren wir Arbeit und Ausbildung statt Arbeitslosigkeit. Dies erklären der stellvertretende Vorsitzende der SPD Ratsfraktion, Ratsherr Falk Stadelmann, der stellvertretende Vorsitzende der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Ratsherr Lutz Oschmann, und Ratsfrau Antje Danker (SSW).