Wohnungspolitischer Unsinn!

Der Antrag der Fraktion Die Linke, ein Konzept für eine Wohnungsvermittlungsstelle in Kiel zu erarbeiten, wo Wohnungssuchende gegen Gebühr Vermittlungsleistungen in Anspruch nehmen können sollen, ist aus anderen Städten abgeschrieben und wäre ein Rückschritt für Kiel. Denn in unserer Stadt gibt es seit den 70er-Jahren (!) eine kostenlose Vermittlung von öffentlich gefördertem und auch frei finanziertem Wohnraum durch die Stadt.

Gerne können Vermieter auch ihre freien zusätzlichen Wohnungen der städtischen Wohnungsvermittlung im Amt für Wohnen und Grundsicherung melden. SPD, Grüne und SSW haben den Antrag der Linken gleichwohl in den Sozialausschuss überwiesen, um dort darüber endgültig zu entscheiden. Klar ist aber: In 10 Sekunden kann eine Linke-Ratsfraktion mehr sozialpolitischen Unsinn verbreiten, als die sozialpolitische Vernunft in 10 Stunden sachgerecht wieder gerade rücken kann. Dies erklären der wohnungspolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Ratsherr Wolfgang Schulz, der sozialpolitische Sprecher der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Ratsherr Sharif Rahim, und Ratsfrau Antje Danker, SSW.