Zusätzlicher Rückenwind für die StadtRegionalBahn

Das ist eine weitere gute Nachricht für einen zukunftsgerechten Öffentlichen Verkehr in der Kieler Region. Das jährliche Gesamtdefizit halbiert sich gegenüber den früheren Zahlen. Der Übertragungsfehler des Gutachters ist extrem ärgerlich, weil die hohen Kosten ein wesentliches Argument für die Zurückhaltung der Umlandkreise war. Doch nun kommt die Korrektur genau zur rechten Zeit. Der Koalitionsvertrag auf Landesebene hat dem regionalen Schienenprojekt einen neuen Rückenwind gegeben.

Es wurde nicht nur die landespolitische Bedeutung der SRB hervorgehoben, sondern das Land wird seinen Anteil an den Infrastrukturkosten auf bis zu 25% erhöhen und eine gemeinschaftliche Lösung mit den Verkehrsträgern für die Betriebskosten finden. Wir freuen uns auf das Planungs- und Finanzierungsgespräch am 12. September, zu dem der Wirtschaftsminister die Bürgermeister von Kiel und Neumünster, die Landrätin von Plön und der Landrat von Rendsburg/ Eckerförde sowie die Landesverkehrs-Servicegesellschaft Schleswig-Holstein eingeladen hat. Die SRB kommt jetzt endlich ins Rollen und kann ihre verkehrlichen und klimapolitischen Vorteile für die gesamte Region und vor allen für die Pendler ausspielen. Dies erklären zu der neuen Kostenaufteilung bei der StadtRegionalBahn (SRB) die verkehrspolitischen Sprecher von SPD und Bündnis 90/Die Grünen, Ratsherr Achim Heinrichs und Ratsherr Lutz Oschmann.