Frauenfacheinrichtungen: Kürzungen führen zu Engpässen und Abweisungen

Die massiven Kürzungen der Landesregierung haben in Kiel zwar noch nicht dazu geführt, dass Mitarbeiterinnen des Frauenhauses entlassen werden mussten. Gleichwohl verschärft sich die Situation in den Beratungsstellen von Tag zu Tag. Einzelne Einrichtungen haben eine Warteliste von mehr als einem halben Jahr. Das ist unverantwortlich! Denn Frauen, die in Not sind, bedürfen sofortiger Hilfe.

Wir setzen uns weiterhin für eine ausreichende finanzielle Unterstützung der Frauenfacheinrichtungen ein. Wir setzen darauf, dass nach den Landtagswahlen erhebliche Verbesserungen eintreten werden. Denn so kann es nicht weitergehen! Am Sonntag, dem 22.04.2012, findet im Café Fleet (Ecke Muhliusstr./Fleethörn) in Kiel von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr eine gemeinsame frauenpolitische Veranstaltung vom Verbund der feministischen Mädchen- und Frauenfacheinrichtungen und vom Kieler Frauenbündnis statt. Dort wird mit SpitzenkandidatInnen der Landtagswahl über die aktuelle Situation der Frauenfacheinrichtungen diskutiert. Dies erklären die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Ratsfrau Ingrid Lietzow, die frauenpolitische Sprecherin der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Ratsfrau Birgit Rimpo-Repp, sowie Ratsfrau Antje Danker (SSW) zur aktuellen Situation in den Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen.