Frauenfacheinrichtungen: Kürzungen der Landesregierung sind unverantwortlich

Wir sind entsetzt darüber, dass die schwarz-gelbe Landesregierung derart massive Kürzungen bei den Frauenfacheinrichtungen in Kiel tatsächlich vornimmt. Wir werden weiter an dem Kieler Sondermodell festhalten. Die Landesregierung macht einen nicht wieder gut zu machenden Fehler, wenn sie dieses erfolgreiche System durch Kürzungen zerstört.

Wir haben wenige stationäre Plätze, aber dafür ein breites ambulantes Beratungssystem, dass nicht nur von Kieler Frauen angenommen wird. Gerade Frauen aus dem Umland kommen nach Kiel, da sie auf dem Weg aus der Hilflosigkeit die Anonymität einer Großstadt benötigen. Es ist falsch, mehr Geld in die Fläche zu geben und in Kiel überproportional zu kürzen. Wir setzen uns weiterhin vehement für eine ausreichende finanzielle Unterstützung der Frauenfach-facheinrichtungen ein. So haben wir trotz der schwierigen Haushaltslage die Zuwendungen für ein-zelne Einrichtungen erhöht. Doch das allein reicht nicht aus. Wieder einmal lässt die Landesregierung die Kommunen im Regen stehen und stiehlt sich aus der Verantwortung. Dies erklären die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Ratsfrau Ingrid Lietzow, die frauenpolitische Sprecherin der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Ratsfrau Karin Weichert, sowie Ratsfrau Antje Danker (SSW) zu den Kürzungen der Landesregierung.