Kieler SPD-Ratsfraktion besucht Einsatzflottille 1

Am 01. August 2011 haben Mitglieder des Arbeitskreises Bundeswehr der SPD-Ratsfraktion und der Kieler SPD die in Kiel stationierte Einsatzflottille 1 besucht. „Wir waren zu Gast auf dem nicht nur in der Deutschen Marine einzigartigen Marinetaucher-Einsatzboot Rottweil und haben mit den Soldatinnen und Soldaten über die Situation im Dienst und im Marinestützpunkt gesprochen“, erklärten der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Ratsherr Falk Stadelmann, und der bundeswehrpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Ratsherr Rüdiger Karschau. Der Chef des Stabes der Einsatzflotille 1, Kapitän zur See Jan Kaack, hob besonders hervor, dass zwischen der Stadt Kiel und der Bundeswehr ein „Klima des Möglichmachens“ gepflegt werde, welches die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Stadt vereinfache. Die beiden Ratsleute erklärten weiter: „Aus den Gesprächen heben wir drei besonders wichtige Aspekte hervor, die wir weiter verfolgen werden: Erstens werden wir dem Ausbau der Kindertagesstätten und der Tagespflege weiterhin vorderste Priorität geben – schon heute, in der Hälfte der im Juni 2008 begonnenen Kommunalwahlperiode, wurden mehr als dreimal soviel Kita-Plätze geschaffen wie in der Kommunalwahlperiode davor (2003-2008) -, und dabei die Versorgung der Soldatinnen und Soldaten und der Zivilbeschäftigten besonders im Auge behalten. Zum Beispiel wird die Kindertagesstätte „Fördewichtel“ bereits gefördert. Zweitens sind wir darauf aufmerksam geworden, dass die private Versorgung der Soldatinnen und Soldaten mit Internetzugriffspunkten (sog. „Hot Spots“), über die mittels WLAN-Technologie ins Internet gelangt werden kann, unzureichend ist. Eine entsprechende Versorgung auf See ist und bleibt Angelegenheit der Bundeswehr, aber auf dem im Kieler Stadtgebiet gelegenen Stützpunktgelände besteht offenbar eine Angebotslücke, die für einen Telekommunikationsdienstleister und -versorger von Interesse sein müsste. Und drittens streben wir eine maritime Zusammenarbeit zwischen Stadt und Bundeswehr auf allen Ebenen an.“ Am Bundeswehrstandort Kiel arbeiten über 6.400 Soldatinnen, Soldaten und Zivilbeschäftigte. Die SPD-Ratsfraktion wird auch in Zukunft den Kontakt zu ihnen halten und sich für den Standort Kiel einsetzen.