SPD-Ratsfraktion informiert sich bei HDW über aktuelle Entwicklungen

Auf Initiative der Fraktionsvorsitzenden, Ratsfrau Gesa Langfeldt, hat sich eine Delegation der SPD-Ratsfraktion Kiel ein Bild vor Ort von der aktuellen Entwicklung bei HDW gemacht. Gemeinsam mit Ratsfrau Ingrid Lietzow und Ratsherr Karschau hat ein intensives Gespräch mit fünf HDW-Betriebsräten, unter ihnen der Betriebsratsvorsitzende Ernst August Kiel, stattgefunden.

Der Rückblick zum Beginn der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise verdeutlicht, wie schwierig die Situation auch für HDW war. Fast zwei Jahre hat es Kurzarbeit gegeben. Mit Abu Dhabi Mar ist Ende 2009 ein Partner gefunden worden, der nachhaltige Beschäftigung fördern und zukunftsweisende Investitionen tätigen will. Mittlerweile ist der Vertrag zwischen HDW und Abu Dhabi für den zivilen Überwasserschiffbau abgeschlossen, obwohl das Geschäft mit Blohm + Voss den militärischen Überwasserschiffbau betreffend letztendlich nicht zustande gekommen ist. Auch der Kernbereich von HDW, der U-Boot-Bau mit über 2.200 Beschäftigten, ist von der Finanzkrise betroffen. Erstmalig gab es im Konstrukteursbereich Kurzarbeit. Mittlerweile ist die Auftragslage nicht besorgniserregend, es wird mittelfristig mit über 2.000 Beschäftigten gerechnet. Nach wie vor steht bei HDW die Ausbildung hoch im Kurs. Sowohl im technisch-gewerblichen als auch im studentischen Bereich befinden sich ca. 100 junge Menschen derzeit in ihrer Vorbereitung auf das Berufsleben. Gleichwohl liegt der Altersschnitt bei ca. 45 Jahren.