Projekt „SALA“ kann Vorbild für Stadtverwaltung sein!

Eine erfolgreiche, moderne Verwaltung muss eine wirtschaftlich und sozial verantwortlich handelnde Verwaltung sein. Dies zeigen eindrucksvoll die Erfolge des Abfallwirtschaftsbetriebs Kiel (ABK) mit seinem Projekt „Schaffung altersgerechter Arbeitsplätze (SALA)“: steigende Zufriedenheit der Belegschaft, sinkende Krankenstände, bessere Arbeitsfähigkeit der einzelnen Beschäftigten – und dadurch auch Kostenersparnisse. Wir unterstützen dieses Projekt ausdrücklich. Mit dem SALA-Projekt soll die Fähigkeit der Betriebsbeschäftigten erhalten werden, ihre oft schwere körperliche Arbeit für unsere Stadt auch bis zur Rente bewältigen zu können. Dazu werden ein ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement aufgebaut, praktische Maßnahmen zur Verbesserung der Ergonomie von Geräten und Fahrzeugen umgesetzt und das ganze Projekt wissenschaftlich von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel begleitet. Das SALA-Projekt dient der Entwicklung eines professionellen Gesundheitsmanagements und wird sowohl von der Werkleitung als auch von den Vertretungen der Beschäftigten – Personalrat, Gleichstellungsbeauftragte, Schwerbehindertenbeauftragter – getragen. Es ist ein sehr gutes Beispiel moderner Verwaltungsführung, das Vorbild für die Stadtverwaltung sein kann.

Dies erklären der abfallpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Ratsherr Falk Stadelmann und der abfallpolitische Sprecher der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Ratsherr Lutz Oschmann.