Minarettbau in Gaarden: Einvernehmliche Lösung ist das Ziel

Wir unterstützen die Aktivitäten der Kieler Stadtverwaltung, die Anträge auf Errichtung von Minaretten sachlich und unaufgeregt nach dem Baurecht zu prüfen. Gleichzeitig freuen wir uns über die Bereitschaft der Moscheevereine, sich Zeit zu nehmen und zunächst in einen Dialog mit der Stadtverwaltung und den Gaardener Bürgerinnen und Bürgern einzutreten. Mit einer Bürgerbeteiligung können gemeinsam den baulichen Gegebenheiten und den örtlichen Verhältnissen angepasste Lösungen erarbeitet werden. Muster für die Durchführung einer solchen Bürgerbeteiligung mit professionellen Moderatoren kann das erprobte Verfahren zur Gartenstadt Elmschenhagen sein. Wir treten für einen verträglichen und maßvollen Umgang mit Bauvorhaben von Minaretten an den bereits vorhandenen Moscheen ein. Wir sind stolz darauf, in einem Land zu leben, in dem eine grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit herrscht. Gerade deshalb müssen aber auch möglichst einvernehmliche und verträgliche Lösungen für die Höhe der Minarette und insbesondere die Häufigkeit und Lautstärke der Gebetsrufe gefunden werden.

Dies erklären im Vorfeld der heutigen (13.04.2011) Sitzung des Ortsbeirates Gaarden, der sich u. a. mit der Errichtung von Minaretten beschäftigt, die beiden direkt gewählten Gaardener Ratsherren Michael Schmalz und Wolfgang Schulz, beide SPD-Ratsfraktion, Ratsherr Sharif Rahim, Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, sowie Ratsfrau Antje Danker, SSW.