Bauhafen: Olle Kamellen

Zur aufgewärmten Diskussion um die Frage, warum sich Kiel richtigerweise nicht als Bauhafen für einen eventuellen Bau einer festen Fehmarnbeltquerung bewirbt, erklären die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Ratsfrau Gesa Langfeldt, die Vorsitzende der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Ratsfrau Katja Günther, sowie Ratsfrau Antje Danker (SSW):

„Wir haben bereits wiederholt – zuletzt während der Ratsversammlung am 17.2.2011 – darauf hingewiesen, dass die Bewerbung als Bauhafen für einen eventuellen Bau einer festen Fehmarnbeltquerung erhebliche Risiken für eine nachhaltige Entwicklung des Holtenauer Unterlandes birgt. Das Projekt wäre zeitlich befristet gewesen, wir wären in diesem Projekt abhängig von äußeren Einflüssen gewesen, hätten nur eine Interimslösung für das Gelände und würden die Chance vertun, dort nach dem wahrscheinlichen Abzug des MFG5 eine maritim ausgerichtete wirtschaftliche Entwicklung einzuleiten. Aber genau das werden wir tun. Die haltlose Behauptung der Opposition, Kiel würde hier eine Chance verstreichen lassen, wird auch durch ständige Wiederholungen nicht richtiger. Selbst im Kölner Karneval kann man mit ollen Kamellen keinen Blumentopf gewinnen. So ist es auch hier: wir fragen uns, was an den Erklärungen der Opposition eigentlich neu ist.“