Wirtschaftlich sinnvolle Nachnutzung im Holtenauer Unterland

Zur Aufregung der Opposition zur eventuellen Nachnutzung des Areals des Marinefliegergeschwader 5 erklären die Fraktionsvorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Ratsfrau Gesa Langfeldt, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Ratsherr Lutz Oschmann, und Ratsfrau Antje Danker, SSW:

„Die feste Fehmarnbeltquerung ist ein höchst umstrittenes Projekt. Wir haben es nicht in der Hand, ob sie kommt und wann sie kommt. Es ist noch offen, ob eine Brücke oder ein Tunnel favorisiert wird. Wir müssen zwar davon ausgehen, dass das MFG5 abzieht, aber selbst das ist noch nicht sicher. In dieser Situation das Interesse an einem Bauhafen zu bekunden, wäre völlig falsch gewesen. Das Projekt wäre zeitlich befristet gewesen, wir wären in diesem Projekt abhängig von äußeren Einflüssen gewesen, hätten nur eine Interimslösung für das Gelände und würden die Chance vertun, dort nach dem wahrscheinlichen Abzug des MFG5 eine maritim ausgerichtete wirtschaftliche Entwicklung einzuleiten. Aber genau das werden wir tun. Wir haben bereits im November 2010 der Öffentlichkeit erklärt, dass wir auf dem MFG5-Gelände eine wirtschaftliche Nutzung z.B. mit Offshore-Windanlagenproduktion wollen. Wenn die Opposition sich jetzt überrascht und empört gibt, so ist das entweder Heuchelei oder Dummheit.“