Einen Angriff auf die Kieler Universität werden wir nicht hinnehmen!

Die schwarz-gelbe Landesregierung löst keine Probleme, sie verschiebt sie nur.

Mit ihrem Deal, den sie gemeinsam mit der Bundesregierung eingefädelt hat, macht sie das Kieler Institut für Meereswissenschaften Geomar zum Spielball von CDU und FDP, um von dem Chaos abzulenken, das sie in Lübeck angerichtet hat. Statt eine gute Lösung für Lübeck zu präsentieren, trägt sie damit einen schweren Angriff auf die Universität Kiel vor.

Wir teilen die Befürchtungen der CAU und warnen dringend davor, diese konzeptlose Politik fortzusetzen. Einen solchen Angriff auf die Kieler Universität werden wir nicht hinnehmen!

Wir freuen uns, dass sich CDU und FDP in Kiel hier klar gegen ihre Vertreter in der Landesregierung stellen und hoffen, dass sie für Klarheit in den eigenen Reihen sorgen werden.

Es liegt auch in den Händen der Kieler Ratsfraktionen von CDU und FDP, ob der Deal zwischen Ministerpräsident Carstensen und Bundesbildungsministerin Schavan so umgesetzt wird.

Die CAU ist eine der führenden Universitäten bundesweit. Laut aktueller Studie des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft gehört die CAU im Bereich Forschung und Entwicklung – FuE- zur Spitzengruppe. Und das, obwohl das Land Schleswig-Holstein im Vergleich zu anderen Bundesländern sehr wenig in seine Universitäten investiert.

Die Zusammenarbeit zwischen der Landeshauptstadt Kiel und der CAU hat sich in den vergangenen Jahr deutlich verbessert, zunehmend wird die CAU als wichtiger Teil der Stadtgesellschaft wahrgenommen. Mit dem geplanten Samuel Reyher Haus wird mitten in der Stadt ein Haus der Begegnung von Wissenschaft und den BewohnerInnen Kiels entstehen. Wir stehen an der Seite der CAU und werden alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen, die CAU in Kiel zu stärken.

Dies erklären zu der aktuellen Diskussion über den Hochschulstandort Kiel der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Lars Juister und Katja Günther, stv. Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen und Antje Danker, SSW.