Neues Leben im Lessingbad? Unbedingt!

Wir sind von dem vorliegenden Konzept für das Lessingbad überzeugt.

Unabhängig von den noch zu klärenden Detailfragen geht es mit der geplanten Zwischennutzung eindeutig in die richtige Richtung. Ein Zentrum für Kunst und Kreativwirtschaft mit einem attraktiven Freizeitangebot wird die Menschen im Stadtteil und darüber hinaus mit Sicherheit anziehen.

Hier könnte eine neue angesagte Location für Menschen aller Altersgruppen entstehen, die sich auf einen Kaffee treffen, Kunst angucken, sich von einer Tanzperformance begeistern lassen oder ein eigenes Kunstprojekt starten wollen.

Kiel hat eine hochvitale Kunstszene, und dazu passt ein neues Zentrum in einem geschichtsträchtigen Gebäude wie dem Lessingbad außerordentlich gut.
So findet das Musiculum mit dem ARTICULUM im Lessingbad eine wunderbare Ergänzung. Ein derartiges Projekt funktioniert durch die Verbindung von bürgerschaftlichem Engagement, privatwirtschaftlicher Initiative, fachkundiger Expertise und städtischer Unterstützung. Daher wollen wir die  Verwaltung bitten zu prüfen, ob die eingesparten Kosten der Stadt dem Projekt zeitlich befristet zur Verfügung gestellt werden können. Kosten, die in dieser Höhe auch ohne diese ungewöhnliche Initiative für die Stadt entstanden wären, womit das gesamte Projekt für die Stadt haushaltsneutral wäre.
Die Botschaft an die Kreativszene Norddeutschlands aus Kiel lautet: Kiel hat  das ARTICULUM im Lessingbad, das KünstlerInnenatelierhaus und das Musiculum. In Kiel lässt es sich gut leben und arbeiten.“

Dies erklären die kulturpolitischen SprecherInnen Ingrid Lietzow (SPD) und  Ulrike Kahlert (GRÜNE) sowie die baupolitischen Sprecher Dr. Hans-Friedrich Traulsen (SPD) und Dirk Scheelje (GRÜNE) zu derzeit stattfindenden intensiven Gespräche über eine künftige Nutzung des ehemaligen  Lessingbades.