Gut gebremst in der Kieler Abfallpolitik!

SPD, GRÜNE und SSW begrüßen die vorgesehene Beschaffung zweier neuer
Abfallsammelfahrzeuge mit Hybridantrieb durch den Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK). Kiel setzt damit die strategischen Ziele der innovativen und der klimafreundlichen Stadt um – als eine der ersten Städte Deutschlands. SPD, GRÜNE und SSW werden die Beschaffung weiterer Abfallsammelfahrzeuge mit Hybridantrieb unterstützen, wenn die Rekommunalisierung der Müllabfuhr für das gesamte Stadtgebiet vorbereitet wird.

Diese neuen Fahrzeuge haben einen Dieselmotor mit hydraulisch-mechanischem Parallel-Hybridantrieb, der bei jedem Bremsvorgang den mechanischen Druck auffängt, zwischenspeichert und beim Anfahren wieder  abgibt. Das ist bei Müllwagen besonders nützlich, weil diese schweren Fahrzeuge oft nach nur wenigen Metern Bremsen und
wieder Anfahren, um Mülltonnen zu leeren. Mit dieser modernen Technik können bis zu 25% des bisherigen Kraftstoffverbrauches und damit auch der Kohlendioxidausstoß verringert werden – das ist gut für die Umwelt und gut für die Gebührenzahlerinnen und Gebührenzahler.

Insgesamt darf sich gerade die CDU-Fraktion diese Beschaffung zum Vorbild dafür nehmen, dass in der Kieler Abfallpolitik auch einmal „gut gebremst“ werden kann. Vielleicht geht sie dann in sich und unterstützt doch die Rekommunalisierung der Müllabfuhr.

Dies erklären zur Beschaffung von Abfallsammelfahrzeugen mit Hybridantrieb im Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK) der abfallpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Ratsherr Falk Stadelmann, der abfallpolitische Sprecher der Ratsfraktion von BÜNDNIS′90/DIE GRÜNEN, Ratsherr Lutz Oschmann, und Ratsfrau Antje Danker (SSW).