Soziale Kulturpolitik: Neue Entgeltordnung für Museen!

SPD, GRÜNE und SSW stimmen der vom Oberbürgermeister vorgeschlagenen Senkung der Eintrittspreise zur Stadtgalerie, zum Stadtmuseum und zum Schifffahrtsmuseum zu. Mit diesem Vorschlag wird soziale Kulturpolitik umgesetzt. Denn nun wird der Zugang zur Kultur für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln erleichtert.

Die bislang geltende Regelung wird familien- und kinderfreundlich umgestaltet: Für Kinder und Jugendliche wird der Eintritt in die Stadtgalerie und die Museen kostenlos werden, bisher war er nur für Kinder bis zum zehnten Lebensjahr eintrittsfrei. Anders als vorher erhalten auch Schülerinnen und Schüler und Auszubildende kostenlosen Eintritt. Die Kunststudierenden der Muthesius-Kunsthochschule und der Christian-Albrechts-Universität müssen auch in Zukunft keinen Eintritt bezahlen.
Die Eintrittsermäßigung für andere Menschen mit geringem Einkommen – d.h. für Studierende anderer Fachrichtungen, für Wehr- und  Zivildienstleistende, für Bezieherinnen und Bezieher von Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II, für Seniorinnen und Senioren – wird von 1,50 Euro
noch einmal auf 1,- Euro verringert.

Gleichzeitig kann mit der Eintrittskarte künftig nicht nur eine einzige, sondern mehrere Einrichtungen an einem Tag besucht werden. Das macht die Kieler Stadtgalerie und die Museen zusätzlich für Städtetouristinnen und –touristen interessant, die sich nur einen Tag in der Innenstadt aufhalten.

Dies erklärten die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion,
Ratsfrau Ingrid Lietzow, die kulturpolitische Sprecherin der Ratsfraktion von BÜNDNIS’90/DIE GRÜNEN, Ratsfrau Ulrike Kahlert, und Ratsfrau Antje Danker (SSW).