Mehr Schwimmfläche, bezahlbare Preise für alle: Wir sind dafür!

Heute (11.12.2009) haben SPD, CDU, GRÜNE, FDP und SSW gemeinsam beschlossen, die Grundlage für den Bau eines modernen Zentralbades an der Hörn zu legen. Mit diesem großen Zentralbad soll ausreichend Schwimmfläche für das Schul-, Vereins- und Freizeitschwimmen geschaffen werden, die in den zu kleinen und zu maroden Schwimmhallen in Gaarden und am Lessingplatz nicht bestehen. Für das Freibad Katzheide soll eine für die Bäder GmbH
kostenneutrale Lösung für den Betrieb eines kleineren Badbereiches gefunden werden. Dafür wollen wir 17 Mio. Euro aufwenden, ein Schwimmbadbesuch soll dann 3,- Euro kosten. Würden stattdessen die Gaardener Halle und die Lessinghalle und das Freibad Katzheide für mehr als 25 Mio. Euro saniert, die Eintrittspreise stiegen zwingend auf mindestens 5,- Euro pro Person.

Das ist für Familien und Alleinerziehende, für junge Menschen, für Schülerinnen und Schüler, für Auszubildende und Studierende, für Rentnerinnen und Rentner und für Arbeitslose nicht zu bezahlen. Wir treten ein für eine soziale Sport- und Baupolitik, die in Zukunft allen Kielerinnen
und Kielern wieder mehr Schwimmen in Kiel ermöglicht.

Die Fraktionen von DIE LINKE und ihre Abspaltung „Direkte Demokratie“ lehnen den Bau eines Zentralbades und damit auch sozial verträgliche Eintrittspreise. Sie grenzen damit Menschen mit geringem Einkommen von der Teilhabe an Sport und Freizeit aus. Wir lehnen diese Politik als unsozial ab und werden dies öffentlich vertreten!

Dies erklären zur namentlichen Abstimmung über die Neuausrichtung der Bäderlandschaft die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Ratsfrau Gesa Langfeldt, der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Ratsherr Stefan Kruber, der Vorsitzende der Ratsfraktion BÜNDNIS’90/DIE GRÜNEN, Ratsherr Lutz Oschmann, die stellvertretende Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion, Ratsfrau Christian Musculus-Stahnke, und Ratsfrau Antje Danker (SSW).