Bildungsregion Kiel: Potenziale von Kindern und Jugendlichen fördern!

Bei dem Antrag geht es darum, den Bildungsschatz einer Region zu heben – also die Potenziale von Kindern und Jugendlichen zu fördern.
Diese Förderung von Kindern und Jugendlichen kann nur gelingen, wenn wir soziales, schulisches und emotionales Lernen stärker miteinander verzahnen. Eine integrierte Schulentwicklungs- und Jugendhilfeplanung soll vorangebracht werden. Eine gelingende Kooperation zwischen Land, Schulen und kommunaler Jugendhilfe ist die Voraussetzung zur Gestaltung der neuen bildungspolitischen Entwicklungen. Denn Bildung ist mehr als Schule, und Schule ist mehr als Unterricht – genau so, wie Soziale Arbeit sich nicht auf Jugendarbeit und Betreuung reduzieren lässt.
In Kiel gibt es viele sehr gute Ansätze, auf die hervorragend aufgebaut werden kann.

So hat die Stadt das „Übergangsmanagement“ von Schule in den Beruf in Angriff genommen.

Wir wollen diesen Initiativen eine Struktur geben, die die Kooperation und das systematische Vorgehen in den Mittelpunkt stellt. In anderen Städten haben sich z.B. Steuerungsgruppen und die Einrichtung eines „Bildungsbüros“ bewährt. Diese Erfahrungen wollen wir für Kiel nutzen.

Dies erklären der schulpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Ratsherr Peter A. Kokocinski, und die schulpolitische Sprecherin der Fraktion von B90/Die Grünen, Ratsfrau Kirsten Wegner, zum gestern im Ausschuss für Schule und Sport beratenen Antrag: „Bildungsregion Kiel: Von der Zuständigkeitslogik zur gemeinsamen Verantwortung“.