Holsteinstadion

Nach äußerst schwierigen Verhandlungen gestern und heute haben wir mit Holstein Kiel eine Lösung erreicht, die möglich geworden ist, weil sich alle Beteiligten entschieden aufeinander zubewegt haben. Im Einzelnen werden die offenen Posten in Höhe von insgesamt 2.050.000 Euro für das Projekt Holsteinstadion / Trainingszentrum Projensdorf wie folgt aufgeteilt:

  1. Die Landeshauptstadt Kiel beteiligt sich mit den bereits beschlossenen 610.000 Euro.
  2. Darüber hinaus bringt die Landeshauptstadt Kiel in 2011 und in 2012 jeweils 125.000 Euro auf.
  3. Das Land Schleswig-Holstein stellt aus Mitteln des Konjunkturpaketes II 1.058.900 Euro zur Verfügung.
  4. Holstein Kiel trägt den verbleibenden Anteil in Höhe von 131.100 Euro.
    In dem Gesamtprojekt, das eine Größenordnung von 4.000.000 € hat, trägt Holstein Kiel damit über 2.000.000 Euro.

Damit haben wir sichergestellt, dass die Baumaßnahmen unverzüglich beginnen können und das Stadion, ebenso wie sicherlich die Mannschaft, rechtzeitig fit für die 3. Liga sein wird. Wir wünschen Holstein Kiel für die neue Saison bereits heute alles Gute und danken Allen, die daran beteiligt waren, diesen Kompromiss zu erreichen. Der Präsident von Holstein Kiel, Herr Roland Reime, hat zugesichert, dass es zukünftig keine weiteren Forderungen seitens Holstein Kiels für Baumaßnahmen im Holstein-Stadion geben wird.

Dies erklären zur Einigung in Sachen Holsteinstadion / Trainingszentrum Projensdorf die Vorsitzenden der SPD-Ratsfraktion, Ralph Müller-Beck, der CDU-Ratsfraktion, Michaela Pries, der Ratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen, Lutz Oschmann, der FDP-Ratsfraktion, Helmut Landsiedel, und Ratsfrau Antje Danker (SSW).