Jugenddorf: Kein Geld aus dem Konjunkturpaket I

Wir halten das Jugenddorf Falckenstein für eines der landesweit herausragenden Projekte im Bereich der Weiterbildungsarbeit vor allem für Kinder, teilweise aus sozialschwachen Familien.

Insofern können wir uns gar nicht vorstellen, dass das Jugenddorf Falckenstein nicht realisiert werden kann. Aus der Kieler Stadtverwaltung haben wir ebenfalls keinerlei Hinweise erhalten, dass dieses Projekt im Sinne der Förderrichtlinien problematisch sein könnte.

Orte für Bildung aus dem Konjunkturpaket herauszunehmen, die von Schulen, Kindergärten und Trägern der Jugendbildung für die Bildung intensiv genutzt werden ist nicht nachvollziehbar. Bildung braucht Orte, an denen Kinder und Jugendliche Lernerfahrungen eigenverantwortlich machen können. Falckenstein ist ein Ort, der einem modernen Verständnis von Bildung entspricht.

Die Absage des Projektes Jugenddorf Falkenstein im Förderbescheid entspricht nicht dem Willen der Kooperation. Wir werden uns vehement dafür einsetzen, dass der Bescheid an dieser Stelle abgeändert wird. Dabei muss gewährleistet werden, dass die Baumaßnahmen – insbesondere in den Schulen, die für die Sommerferien geplant sind – nicht gefährdet werden.

Wenn alle unsere Bemühungen scheitern, das Projekt Jugenddorf Falkenstein umzusetzen, werden wir alles dafür tun, dass die freiwerdenden Mittel in voller Höhe den Kindertageseinrichtungen der freien Träger zufließen.

Dies erklären zum Bericht „Jugenddorf: Kein Geld aus dem Konjunkturpaket II“ (Kieler Nachrichten vom 4. Juni 2009) erklären die Vorsitzenden der SPD-Ratsfraktion, Ralph Müller-Beck, und der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, Lutz Oschmann.