Werkstattverfahren zur Verkehrsentlastung in Hassee und Hasseldieksdamm beginnt

Transparenz statt Hinterzimmerpolitik, breite Bürgerbeteiligung, ein fairer Ausgleich der berechtigten Interessen und dabei ergebnisorientiert: dies gewährleistet das Werkstattverfahren für eine Gesamtlösung zur verkehrlichen Entlastung der Wohngebiete in Hassee und Hasseldieksdamm. Damit wird endlich ein neuer Anfang in der Kieler Kommunalpolitik gemacht.

Dies erklären die verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Ratsfraktion und der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Achim Heinrichs und Lutz Oschmann, zum Beschluss des Bauausschusses zum jahrelangen Streit um die sogenannte „Uhlenkrog-Rampe“. Heinrichs und Oschmann weisen darauf hin, dass mit dem Verfahren jetzt endlich nicht nur alle Vorschläge auf den Tisch kämen, sondern auch alle Interessen. Durch eine Bewertung nach gemeinsamen Kriterien könne objektiv festgestellt werden, welche Be- und Entlastungen, aber auch welche Auswirkungen die einzelnen Lösungen mit sich brächten. Zu den Kriterien gehören z.B. Emissions- und Immissionsbelastung der Wohnbevölkerung, Verkehrssicherheit, Auswirkungen auf die Verkehrsströme und die Umwelt sowie der Finanzierungsaufwand. Statt der in der Vergangenheit ausschließlich diskutierten großen „Uhlenkrog-Rampe“ stünden z.Z. fünf Alternativen zur Prüfung, inklusive einer „Nulllösung“. Weitere Vorschläge könnten in das Verfahren noch eingebracht werden. Heinrichs und Oschmann erklären, dass bis zum Abschluss des Verfahrens keine weiteren Sachzwänge oder Vorentscheidungen getroffen werden dürften.