Der politische Weg für den Umbau der Berufsschullandschaft ist frei

Wir machen den Weg für eines der größten Investitionsvorhaben der Landeshauptstadt Kiel frei. Kiel profiliert sich als der TOP-Standort für berufliche Bildung im Land, von dem ca. 11.000 Schülerinnen und Schüler profitieren. Die Beratungsschleife mit allen Beteiligten hat sich ausgezahlt.
Mit diesem Vorhaben werden unsere beruflichen Schulen zukunftsfest: Alle drei Standorte erhalten Mensen, die auch als Mehrzweckräume nutzbar sind, die notwendigen pädagogischen Kompetenzzentren (Cluster) sowie Ergänzungsneubauten.

Der rot-grüne Änderungsausgleich stellt in erster Linie die Gleichbehandlung aller drei RBZ-Standorte sicher: Am Standort Schützenpark wird umgehend ein Ergänzungsbau mit Mensa entstehen, dessen Kosten von der Verwaltung auf 8,9 Mio. Euro geschätzt werden. Auch die anderen beiden Standorte erhalten Mensen – Kosten: 3,1 Mio. Euro.

Auf einen Ersatz des Internat Hof Hammer (1,2 Mio. Euro) wird verzichtet.
Damit erhöht sich das Investitionsvolumen auf 103,2 Mio. Euro gegenüber dem Verwaltungsentwurf, der 92,4 Mio. Euro für das Zukunftsprojekt vorgesehen hat. Wir sind froh, dass es gelungen ist, insgesamt ca. 40 Millionen Euro unter der ursprünglich von der Verwaltung ermittelten Investitionssumme zu bleiben, an der das gesamte Projekt noch im Herbst zu scheitern drohte.

Die abschließende Beschlussfassung wird in der Ratsversammlung am 14. Mai 2009 erfolgen. Wir stellen damit sicher, dass noch in diesem Jahr mit den Ausschreibungen und den Vorbereitungen für einen fast zeitgleichen Baubeginn an allen drei Standorten begonnen werden kann. Die Ausschöpfung von Mitteln aus den Konjunkturprogrammen und der vom Land zugesagten Förderung, die ungefähr zwanzig Prozent der Gesamtsumme ausmachen, werden dadurch sichergestellt.

Dies erklären zur Neuordnung der beruflichen Schulen und dem von Rot/Grün/SSW hierzu eingebrachten Änderungsantrag die schul- und baupolitischen Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Ratsherr Peter A. Kokocinski und Ratsherr Dr. Friedrich Traulsen sowie die schul- und baupolitischen Sprecher der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Ratsfrau Anke Erdmann und Ratsherr Dirk Scheelje.