Kiel erwartet konkrete Hilfen über das Land für Lindenau – Wirtschaftsminister Marnette (CDU) bietet nur Worthülsen

Die Werft braucht jetzt und heute gemeinsame Unterstützung von Stadt und Land, um die Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie das exklusive Know-How im Schiffbau für Kiel und die Region zu sichern.
Die Worthülsen und offensichtlich fehlende Prokura, die Wirtschaftsminister Marnette (CDU) heute geboten hat, lassen schlimmes für Lindenau erahnen. Bei der aktuellen Situation der Werft kann sich das Land nicht billig aus der Verantwortung für den Bestand des Unternehmens ziehen. Nur wenn Land und Stadt gemeinsam und mit voller Kraft auf die Finanzinstitute einwirken, könnten sie die Voraussetzungen für notwendige Kredite und Bürgschaften schaffen und damit neue Perspektiven für die Werft bieten. Ein zögerlicher Wirtschaftsminister hilft dem im Kern gesunden und ausgelasteten Unternehmen nicht.

Wir sehen die Kieler Oberbürgermeisterin, Wirtschaftsdezernentin und stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Angelika Volquartz, die ansonsten immer für ein Bild in den KN bei den Schiffstaufen bei Lindenau zu haben ist, in der Verantwortung, sich gegenüber ihren Parteifreunden, einschließlich des Ministerpräsidenten, durchzusetzen. Ohne Unterstützung des Landes hat Lindenau keine Zukunft.

Dies erklären die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Gesa Langfeldt, der wirtschaftspolitische Sprecher Hans-Werner Tovar und der wirtschaftspolitische Sprecher der Ratsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN Arne Langniß zur Betriebsversammlung bei Lindenau.