Bedenken der Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil Hassee Ernst nehmen

In wenigen Tagen wird mit der Renovierung des Van der Camer-Hauses, in dem zukünftig rund 80 Menschen mit psychischen Erkrankungen und sozialen Schwierigkeiten untergebracht werden sollen, begonnen. Wir kennen die Ängste der Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil Hassee bezüglich dieses Projektes.

Bereits im Februar diesen Jahres hatte der Ausschuss für Soziales, Wohnen und Gesundheit einen Fragenkatalog vom Amt für Familie und Soziales bezüglich der Anzahl und Umsiedlung von Bewohnern, Zeitplan, Kosten, Auswirkungen auf das Wohnumfeld u. s. w. erbeten, der dem Ausschuss im April vorlag.
Momentan stecken Selbstverwaltung, Verwaltung und Stadtmission in intensiven Beratungen.
Insbesondere die Sorge der Interessengemeinschaft, nicht genügend Informationen über den Stand der Dinge zu erhalten sowie die Tatsache, dass es zu einer geballten Ansiedlung und Zentralisierung von Menschen mit schwierigem, sozialen Hintergrund im Stadtteil Hassee kommen könnte, wird auf allen Ebenen diskutiert. SPD-Ratsfraktion und Bündnis 90/Die Grünen sind bestrebt, im Dialog mit der Verwaltung nach einer für alle Beteiligten einvernehmlichen Lösung zu suchen und das Thema noch einmal intensiv in der September-Sitzung des Ausschusses für Soziales, Wohnen und Gesundheit zu beraten.

Dies erklären der stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD-Ratsfraktion Wolfgang
Schulz und der Vorsitzende der Fraktion von Bündnis 90/Die
Grünen Lutz Oschmann zur heutigen Berichterstattung
der Kieler Nachrichten über die zukünftige Nutzung des Van der
Camer-Hauses in Hassee.