SPD-Ratsfraktion Kiel: Ratsherr Achim Heinrichs

Heute 28.11.14

SPD-Ratsfraktion Kiel
16:00 Uhr, AK Finanzen...

Kooperationsvertrag

Hier können Sie den Kooperationsvertrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und SSW als Datei herunterladen.

Veröffentlichungen

Ratsherr Achim Heinrichs

Achim HeinrichsWörthstraße 41
24116 Kiel
Telefon 0431 15643 / 0173 2909429
E-Mail achim.heinrichs@t-online.de
www.facebook.com/achim.heinrichs.52
 

Foto: Olaf Bathke

 
  Wahlkreis

9 – Hasseldieksdamm / Schreventeich

Die innerstädtischen Wahlkreise sind manchmal in ihrer Abgrenzung zueinander schwierig zu beschreiben. Der Wahlkreis 10 umfasst den gesamten Stadtteil Hasseldieksdamm. Aus dem Stadtteil Schrevenpark gehört alles westlich vom Westring zwischen Hasseldieksdammer Weg und Gutenberg Straße und in Verlängerung der Eckernförder Straße bis zur Stadtgrenze nach Kronshagen dazu. Hinzu kommt dann noch das große Dreieck zwischen Hasseldieksdammer Weg – Kronshagener Weg – Westring sowie das kleine Dreieck Kronshagener Weg – Wörthstraße – Metzstraße dazu. Auf der Karte ist es einfacher als in der textlichen Beschreibung.


 Aufgaben und Funktionen in der Fraktion

Verkehrspolitischer Sprecher

Mitglied im Wirtschaftsausschuss, im Bauausschuss und im Ausschuss für Angelegenheiten der Gemeindeverfassung

Stellvertretendes Mitglied im Hauptausschuss und im Innen- und Umweltausschuss

Vorsitzender des Ausschusses für Angelegenheiten der Gemeindeverfassung

Mitglied im Aufsichtsrat der Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel mbH
Mitglied im Aufsichtsrat der Kieler Verkehrsgesellschaft mbH (KVG)

Meine Schwerpunkte

Meine beson­de­ren Anlie­gen sind der öffent­li­che Personen-Nahverkehr (ÖPNV) und der Radverkehr.

Für einen Sozialdemokraten sollte die Förderung des ÖPNV selbstverständlich sein, da

  • Kinder und Schüler, als die schwächsten Verkehrsteilnehmer,
  • Studenten und Auszubildende auf dem Weg zu ihren Ausbildungsstätten und wieder zurück,
  • viele Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeitsstelle,
  • Menschen mit geringem Einkommen,
  • Seniorinnen und Senioren,
  • sowie Menschen mit Behinderungen

auf einen guten, verlässlichen und barriere-freien ÖPNV angewiesen sind, weil sie kein eigenes Verkehrsmittel haben. Und dies sind genau die Menschen, für die wir uns besonders einsetzen. Zunehmend steigen auch Menschen auf den ökologisch sinnvollen ÖPNV um, die über ein eigenes Auto verfügen oder verfügen könnten. Aus Umweltgesichtspunkte heraus verzichten viele Menschen bereits immer häufiger auf die Nutzung eines Pkw. Dieser Trend könnte deutlich verstärkt werden, wenn man die Qualität des ÖPNV erhöhen würde. Für den Busbereich ist die KVG hervorragend aufgestellt, aber viele Nutzer klagen darüber, dass die Busse oft überfüllt sind. In manchen Bereichen würden viel mehr Busse den Straßenraum überfordern. Insbesondere in den morgendlichen Stoßzeiten reichen die Haltestellen kaum noch aus, um die Busse unterzubringen. Deshalb setze ich mich intensiv für die Stadt-Regional-Bahn (SRB) ein. Mit diesem Angebot könnte man viele der täglich 52.000 Ein- und 20.000 Auspendler vom Kfz zum Umstieg auf den ÖPNV bewegen. Das entlastet nicht nur die Umwelt von schädlichen Abgasen, sondern entlastet auch die Straßen für diejenigen, die tatsächlich auf das Kfz angewiesen sind (z.B. Handwerker, gewerbliche Verkehre).

Das Fahren mit dem Rad ist insbesondere auf Kurzstrecken für viele Menschen – inzwischen auch oft ganzjährig – das beste – und schnellste – Verkehrsmittel. Nicht nur Schüler und Studenten, sondern auch der Büroangestellte im Anzug ist immer häufiger in den Morgenstunden mit dem Rad auf dem Weg zur Schule, Uni oder Arbeitsstelle zu beobachten.  Die aktuellen Änderungen der Straßenverkehrsordnung tragen den vielen Urteilen über die Benutzungspflicht von Radwegen Rechnung und erlauben den Radfahrern die Nutzung der Straßen. Mit der Einrichtung von Fahrradstraßen (z.B. Hansastraße – Deutschlands erster Fahrradstraße, der Gerhardstraße und der Harmsstraße) war Kiel ebenso Vorreiter wie bei der Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer auch in Gegenrichtung. Auch mit den vielen Fahrrad- und Schutzstreifen war Kiel früh dabei und konnte dadurch viele Verbesserungen für Radfahrer erreichen. Die Nutzung der Straße erhöht für die Radfahrer die Sicherheit, da sie viel früher gesehen werden, als wenn sie auf – meist zu schmalen – Radwegen, oft verdeckt durch parkenden Kfz, meist erst direkt an Kreuzungen gesehen werden, wenn es leider immer öfter zu spät zum reagieren ist. Trotzdem fahren wir fort, mit der Ausweisung von Velorouten schnelle und komfortable Wege für Radfahrer auszuweisen. Mit der Veloroute 10 vom Bahnhof Hassee entlang der alten Gleistrasse für Güterzüge zum West-Bahnhof im Bereich der heutigen Universität bauen wir gerade eine wichtige Radverbindung zur Anbindung der südlichen Stadtteile Hassee und Russee sowie der nördlich angrenzende Stadtteile an die Universität.

Gemein­sam mit Jung und Alt wol­len wir in den bei­den sehr unter­schied­li­chen Stadt­tei­len des Wahl­krei­ses ein attrak­ti­ves Wohn­um­feld für alle Gene­ra­tio­nen ent­wi­ckeln. Die Erfah­run­gen mit der inten­si­ven Bür­ger­be­tei­li­gung im Rah­men der Dis­kus­sion um die „Uhlenkrog-Rampe“ wol­len wir für zukünf­tige Pro­jekte wei­ter ent­wi­ckeln. Bei der im Kon­sens gefun­de­nen „klei­nen Lösung“ gilt es jetzt, die Bedürf­nisse der Anwoh­ner nach Lärm­schutz im Rah­men der Rea­li­sie­rung umzusetzen.

Sozia­les Bedürf­nis ist ins­be­son­dere bezahl­ba­rer Wohn­raum für Jung und Alt. Wir wol­len sowohl Raum für Fami­lien mit Kin­dern, pas­sende Wohn­mög­lich­kei­ten für Stu­den­ten, und für Senio­ren die Mög­lich­keit, so lange wie mög­lich in ihrer gewohn­ten Umge­bung zu bleiben.

Wir han­deln, wo andere nur Beden­ken vor sich her tra­gen, z.B. bauen wir die Regio­na­len Berufs­bil­dungs­zen­tren und rea­li­sie­ren den Rad­schnell­weg von Has­see zur Uni. Wir set­zen auf die Ein­füh­rung der Stadt-Regional-Bahn als wich­tigs­tes ver­kehrs­po­li­ti­sches Thema.

Das bin ich

Ich bin 1961 gebo­ren und ledig. In Han­no­ver habe ich Mathe­ma­tik stu­diert und arbeite seit 1989 in einem Kie­ler Unter­neh­men der EDV-Branche, zunächst als Software-Entwickler, dann als tech­ni­scher Pro­jekt­lei­ter im In– und Aus­land und aktu­ell im Qua­li­täts­ma­nage­ment. Seit 1997 bin ich neben mei­ner fach­li­chen Tätig­keit auch als Betriebs­rat tätig (bis 2006 als Betriebs­rats­vor­sit­zen­der, seit dem als stell­ver­tre­ten­der Vorsitzender).

Ich wohne seit 1990 im Bereich des Orts­bei­ra­tes Schreventeich/Hasseldieksdamm, des­sen Vor­sit­zen­der ich von 1994 bis 2003 war und den er daher gut kennt. Seit 2003 ver­trete ich die Stadt­teile Has­sel­dieks­damm und Schreven­teich in der Kie­ler Rats­ver­samm­lung mit Schwer­punk­ten auf Bau– und Ver­kehrs­fra­gen.

Mitgliedschaften: IG Metall, AWO, Fahrgastverband Pro Bahn, ADFC (allgemeiner deutscher Fahrrad-Club), Bürgerverein ProSRB, Förderverein Stadt-Regional-Bahn für die Kiel-Region e.V., Umweltbildungsverein Kollhorst e.V., Tierschutzverein Kiel (Tierheim Uhlenkrog), Schutzstation Wattenmeer, Aktion Fischotterschutz, Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Förderverein Kieler Schifffahrtsmuseum, Freundeskreis Literaturhaus SH, SGK (sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik), Beirat für Geschichte in der Gesellschaft für Politik und Bildung SH

 
Kontakt

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24103 Kiel

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Fax 0431 901-62540

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