5. Das Wachstum der Stadt behutsam gestalten

Unsere Stadt ist in ihrer Fläche begrenzt. Wir werden deshalb einer behutsamen Verdichtung in bestehenden Quartieren wie den Innenhöfen unsere Aufmerksamkeit schenken. Wir werden hierbei auf eine aktive Einbindung der Anwohner*innen im Vorfeld achten.

Wir wollen alle Stadtteile in ihrer Entwicklung als Orte für Grund-Daseinsfunktionen wie Wohnen, Arbeiten und Versorgung stärken. Die Sicherung der Nahversorgung ist für viele Menschen besonders wichtig. Am Bebelplatz und Andreas-Hofer-Platz in Elmschenhagen sowie am Rungholtplatz in Suchsdorf unterstützen wir innovative Lösungen, die das Einkaufen im Stadtteil ermöglichen. Die Erfahrungen und gut funktionierende Lösungen wollen wir für andere Stadtteile nutzen.

Wir wollen Kiel stärker an und auf das Wasser bringen und unsere besondere Lage an der Ostsee besser nutzen. In der Innenstadt wird dies durch das Holstenfleet und den Wohnungsbau an der Hörn gelingen und entlang der Wasserkante gibt es mit einem Stadtstrand, einem Badeschiff, der Entwicklung des MFG 5-Geländes oder an der Schwentine-Mündung Potentiale, die wir nutzen wollen. Alle Kielerinnen und Kieler sollen diese Nähe erleben können und ihre Förde und ihre Gewässer umso aktiver schützen. Dazu wollen wir vermehrt Boote auf die Gewässer lassen, z.B. Ruderboote auf den Kleinen Kiel und zusätzlich zum Angebot der Fähren der Schlepp- und Fährgesellschaft (SFK) kleine Boote zur Personenbeförderung als Wassertaxis.

Es spielt eine große Rolle, dass sich neue Bauten einfügen in die vorhandenen Baukörper. Bausubstanz muss - wann immer möglich – gesichert werden. Zur Baukultur gehört auch, Kunst in den öffentlichen Raum zu holen und nicht nur in den Museen auszustellen. Ein attraktives und sorgfältig gestaltetes Quartier trägt zur nachhaltigen Belebung sowie zur Sicherung und Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität bei.

Zur guten Daseinsvorsorge zählt aber auch eine gute soziale und medizinische Dienstleistung. Die Versorgung durch Universitätsklinikum, das Städtische Krankenhaus, sowie privat geführte Kliniken und medizinische Zentren gilt es auch in Zukunft zu sichern. Mit dem Städtischen Krankenhaus hat Kiel die Möglichkeit direkten Einfluss zu nehmen. Auch die städtischen Sozialzentren sowie die vielen sozialen Angebote in privater Trägerschaft sind Zeichen einer vorsorgenden Stadt, die es auch in Zukunft zu gestalten gilt.

Wir unterstützen das weitere Wachstum des Kieler Hafens einschließlich der Kreuzfahrer. Mit der Umsetzung des Green-Port-Konzeptes inkl. Landstromanschluss wollen wir die Umweltfreundlichkeit des Hafenverkehrs verbessern und zu einem Markenzeichen des Seehafens machen.

Morgen 22.10.18

SPD-Ratsfraktion Kiel
18:00 Uhr, Fraktionssitzung ...

SPD-Suchsdorf
19:00 Uhr, "Ohne Block und Bleistift" - Gesprächsrunde im ...

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