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Kiel soll auch "Kultureuro" prüfen!
In Städten wie Bremen, Köln, Osnabrück und in Lübeck wird der sog. "Kultureuro" diskutiert bzw. ist er bereits Beschluss. Gemeint ist, dass Hotels und Pensionen einen bestimmten Prozentsatz des Übernachtungspreises an die Stadt abführen. Im Gegenzug könnte die Stadt auf die vom Land Schleswig-Holstein geforderte Fremdenverkehrsabgabe verzichten.
Dazu erklärte Rolf Fischer als Vorsitzender des neuen "SPD-Kulturforums Kiel":
"Auch Kiel sollte die Variante "Kultureuro" ernsthaft prüfen. Aus den so entstehenden Mehreinnahmen könnte die Stadt einen Teil in die Kulturfinanzierung fließen lassen und damit die Attraktivität von Kunst und Kultur steigern. Das wäre für die Kultur gut und für die Nutzer von Kunst und Kultur. Da auch viele Übernachtungsgäste gerade die Kieler Kulturangebote nutzen, würde somit auch für diese Gruppe ein Mehrwert erreicht werden.
Das ist ein Vorschlag, der zudem zu deutlichen kommunalen Mehreinnahmen führen wird. Insbesondere auch vor dem Hintergrund der gesenkten Mehrwertsteuer von 19% auf 7% für die Übernachtungsbetriebe entsteht hier finanzieller Spielraum für die Stadt, die damit ihre Einnahmen erhöhen könnte. In Köln werden z.B. 5% des Zimmerpreises an die Stadt abgeführt, dort wird mit ca. 20 Mio. Euro Einnahmen gerechnet. Wir werden diesen Vorschlag an die Kommunalpolitik herantragen und diskutieren. Da es sich um eine neue Abgabe handelt, bedarf es einer rechtlichen Prüfung. Diese ist allerdings in anderen Städten bereits positiv ausgefallen."
In Städten wie Bremen, Köln, Osnabrück und in Lübeck wird der sog. "Kultureuro" diskutiert bzw. ist er bereits Beschluss. Gemeint ist, dass Hotels und Pensionen einen bestimmten Prozentsatz des Übernachtungspreises an die Stadt abführen. Im Gegenzug könnte die Stadt auf die vom Land Schleswig-Holstein geforderte Fremdenverkehrsabgabe verzichten. Dazu erklärte Rolf Fischer als Vorsitzender des neuen "SPD-Kulturforums Kiel":
"Auch Kiel sollte die Variante "Kultureuro" ernsthaft prüfen. Aus den so entstehenden Mehreinnahmen könnte die Stadt einen Teil in die Kulturfinanzierung fließen lassen und damit die Attraktivität von Kunst und Kultur steigern. Das wäre für die Kultur gut und für die Nutzer von Kunst und Kultur. Da auch viele Übernachtungsgäste gerade die Kieler Kulturangebote nutzen, würde somit auch für diese Gruppe ein Mehrwert erreicht werden.
Das ist ein Vorschlag, der zudem zu deutlichen kommunalen Mehreinnahmen führen wird. Insbesondere auch vor dem Hintergrund der gesenkten Mehrwertsteuer von 19% auf 7% für die Übernachtungsbetriebe entsteht hier finanzieller Spielraum für die Stadt, die damit ihre Einnahmen erhöhen könnte. In Köln werden z.B. 5% des Zimmerpreises an die Stadt abgeführt, dort wird mit ca. 20 Mio. Euro Einnahmen gerechnet. Wir werden diesen Vorschlag an die Kommunalpolitik herantragen und diskutieren. Da es sich um eine neue Abgabe handelt, bedarf es einer rechtlichen Prüfung. Diese ist allerdings in anderen Städten bereits positiv ausgefallen."
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