Geschichte: Archiv 2015

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Nächste Termine


Do, 26. April

KEIN AK Geschichte,
weil um 20.30 Uhr im
Studio im Schauspielhaus
Ein Abend in der Dt. Wacht,
die Auftaktveranstaltung
zum Jubiläumsjahr
100 Jahre Kieler Arbeiter-
und Matrosenaufstand,
wiederholt wird.



Die Treffen sind öffentlich,
so weit nicht anders
angegeben.
Weitere Interessierte sind
willkommen.

Unser Mann im Bundestag 2017-2022!

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Archiv 2015

Keine Stunde Null

Eindrücke von der Veranstaltung in der Niederdeutschen Bühne

Fotos: Dirk Albat                                                                           

Mehr Fotos in der SPD-Geschichtswerkstatt


Einladung

Keine Stunde Null - SPD Kiel
Wiedergründung der Partei
und Aufbau der Demokratie
vor 70 Jahren

So, 4. Oktober, 11 Uhr,
Niederdeutsche Bühne Kiel,
Wilhelmplatz 2

Alle Mitglieder der Kieler SPD
und alle Interessierten
sind herzlich eingeladen,
diesen Jahrestag mit uns
zu begehen.

Programm:
ab 11 Uhr Eintreffen bei Sekt und Musik

  • Szene: "Sozialdemokratischer Aufbruch - Stubenzirkel"
  • Begrüßung: Jürgen Weber, Kreisvorsitzender
  • Musik "Brüder, zur Sonne, zur Freiheit"
  • Lesung: "Erklärung von Sozialdemokraten und Kommunisten Kiels vom 1. Sept. 1945" (Auszüge)
  • Szene: "Wege aus dem Elend - Wiedergründung"
  • Musik: "Wir sind das Bauvolk"
  • Lesung: Protokoll der 1. Sitzung der berufenen Kieler Stadtverordnetenversammlung am 6. Dezember 1945 (Auszug)
  • Szene: "Wahlkämpfe 1946/47"
  • Musik: "Wann wir schreiten Seit an Seit"
  • Gemeinsames Lied: "Kiel-Lied"
  • Schlusswort: Rolf Fischer, ehem. Kreisvorsitzender / AK Geschichte

Ca. 12.30 Uhr Ausklang bei Getränken und Musik

Es spielt Das Leise Trio, Kiel.
Die Szenen verfasste Rolf Fischer nach Originalzitaten.


Einladung

Sa, 19. September, 15 Uhr,
Eingang Alter Urnenfriedhof, Eichhofstr. 48-50:

Rundgang über den Alten und Neuen Urnenfriedhof
zu Gräbern bekannter Genossinnen und Genossen.
Mit Rolf Fischer, Susanne Kalweit und Bernd Löwner.
Friedhofsleiter Jörg Hantelmann erläutert zur Einführung die Anlage.


„Der Kieler Schlossgarten: nur schön…?!“

Einführung von Rolf Fischer (2. v.r.)Etwa 40 Interessierte kamen zum Rundgang am 10. Juni 2015 unter der Führung von Rolf Fischer. Ergänzt wurde er mit historischen Texten durch Susanne Kalweit und musikalisch begleitet durch Alfred Dieckmann.

Rolf erläuterte zunächst die Entstehung und Architektur des Schlossgartens. Einst als Renaissancegarten angelegt, wurde er zu einem Barockgarten umgestaltet. Dann war er Standort der Kieler Universität, die ihn zur heutigen Kunsthalle hin begrenzte. Die Statuen der vier Philosophen am Eingang sind verloren; es gibt jetzt Bemühungen, sie nachzubilden und wieder am alten Ort aufzustellen.

Langemarck-DenkmalUnweit davon steht das Ehrenmal für Mitglieder der Universität, die in der Schlacht von Langemarck 1914 und dann im weiteren Verlauf des im 1. Weltkrieges fielen. Rolf ging auf die Unterschiede zwischen Ehrenmalen, Mahnmalen und Kunstwerken ein. Bodenplatte Langemarck-Denkmal
Gerade bei den Ehrenmalen sollten wir uns bewusst machen, welcher Zeit und welchem Zweck sie dienten. Deshalb ist es bedauerlich, dass keine der Plastiken im Schlossgarten mit einer Erläuterung oder Einordnung versehen ist.

Reiterstandbild Wilhelms I.Nächste Station war das Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. mit der Inschrift "Das befreite Schleswig-Holstein" - wohl ein Bezug auf die Befreiung des Landes von der dänischen Herrschaft 1864, die dann durch die preußische ersetzt wurde. Wegen des überdimensionierten, zu stark dominierenden Pferdes (wenn man direkt davorsteht), war es Ziel von Hohn und Spott der Kieler Bevölkerung.

 

 

 

Das Kriegerdenkmal gegenüber dem Schloss wurde am 2. September 1879 eingeweiht. Es erinnert an die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71. Kriegerdenkmal 1870/71Man kann es durchaus als Mahnmal ansehen: Die Reliefs zeigen, wie Menschen aus ihren normalen Leben in den Krieg gerissen wurden und fürs Leben verletzt oder auch gar nicht zurückkehrten.



Die Veranstaltung endete an der Plastik des „Werftarbeiters“ am Fuße des Kieler Schlosses. Als Kunstwerk unterscheidet es sich grundsätzlich von den anderen Skulpturen. Abschluss am WerftarbeiterEs wurde vom damaligen Werftdirektor, dem aus Gaarden stammenden Adolf Westphal, angeregt und soll an die Tausende von Menschen erinnern, die auf dem anderen Ufer der Förde Jahrzehnte lang Schiffe bauten. Auch hier stellt sich die Frage, ob es heute noch ohne Erläuterung seine Funktion erfüllen kann.

Untermalt wurde der Spaziergang immer wieder mit Volks- und Arbeiterliedern zur Gitarre, von „Die Gedanken sind frei“ bis zur amerikanischen Gewerkschaftshymne "Which side are you on?" (Auf welcher Seite stehst du?). Die Teilnehmenden brachten vielfach eigene Kenntnisse und Eindrücke ein.

Der Arbeitskreis fände es wünschenswert, wenn am Schlossgarten nicht nur seine schöne Gestaltung, seine Beziehung zur Universität oder zur glorreichen Vergangenheit hervorgehoben würde, sondern diese in Bezug zur Gegenwart gesetzt würden.

Wolfram Baumgarten / Susanne Kalweit
(Fotos Baumgarten 1,5,6 / Kalweit 2,3 / Löwner 4)


EINLADUNG

 

Mittwoch, 10. Juni, 18.00 Uhr,
Schlossgarten (hinteres Areal, Treppen zur Kunsthalle)


„Der Kieler Schlossgarten: nur schön…?!“


Der Schlossgarten ist ein Ort für zentrale Denkmäler, die eng mit der Geschichte Kiels verbunden sind. Dazu gehören auch ein fast vergessenes Mahnmal zum „Krieg 14-18“ in der Nähe der Kunsthalle und der „Werftarbeiter“ neben dem Schloss.

In einem lockeren Programm (ca. 45 Min mit Rundgang) mit Musik und Lesung legt Rolf Fischer für den AK Geschichte insbesondere am Beispiel dieser beiden fast vergessenen Denkmäler seine Vorstellung des „Schlossgartens der Zukunft“ dar.

Der AK Geschichte lädt Sie und Euch herzlich dazu ein!

 

Einladung zum Herunterladen

 

(Foto: Wikipedia/VollwertBIT)
 

"Der Kieler Schlossgarten: nur schön ...?" Rundgang des AK Geschichte am 10. Jun


EINLADUNG

Sonntag, 29. März, 11 Uhr ehem. Gustav-Garbe-Brücke (Kiellinie Ecke Koesterallee)

 

Am 29. März 2015 wäre Gustav Garbe 150 Jahre alt geworden. Seinen Namen kennen nur noch wenige – die meisten, weil ein Sitzungssaal im Gewerkschaftshaus nach ihm benannt ist. Das signalisiert: Er war Gewerkschafter.

Welche Rolle Garbe aber in der Kieler SPD, in den Revolutionstagen von 1918/19 und während des Kapp-Putsches in Kiel gespielt hat, ist weitgehend vergessen – und auch der Umstand, dass die Anlegebrücke im Sportboothafen Wik bei ihrer Eröffnung 1930 noch "Gustav-Garbe-Brücke" hieß.

Natürlich hat diese Benennung die Zeit des Nationalsozialismus nicht überstanden. Leider wurde sie auch nach 1945 nicht wieder aufgegriffen, der Name Gustav Garbe aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt.

Auf dieser Brücke wollen wir zu seinem Geburtstag mit einer Veranstaltung an ihn erinnern. 

Bernd Löwner sagt einiges über den Arbeitersport und insbesondere die Wassersportabteilung der Freien Turnerschaft an der Kieler Förde.
Klaus Kuhl beschäftigt sich dann mit der Person Gustav Garbes, der in seinem Wirken durchaus nicht unumstritten war.

Anschließend können wir uns im Vereinsheim der heutigen Seglervereinigung Kiel (SVK) noch ein wenig austauschen. (Bei ungünstigem Wetter verlegen wir die Veranstaltung gleich dorthin!)


Der Arbeitskreis Geschichte trauert um sein Mitglied 

Eckehard Raupach.

Sein großes Wissen, seine in Jahrzehnten erworbene politische Erfahrung, sein Witz, vor allem aber seine Radikalität, seine Menschlichkeit und seine Bereitschaft, sich jederzeit für Benachteiligte einzusetzen, werden uns sehr fehlen. Wir trauern mit seiner Familie.

Ekkehard Raupach 2012

Eckehard Raupach berichtet 2012 vor der ersten Politischen Schule des Kreisverbandes mit gewohnter Lebhaftigkeit aus seinem kommunalpolitischen Erfahrungsschatz. (Foto: skw)


KIEL 14 - 18
Eine Erinnerung an Weltkrieg und Revolution

wird erneut gezeigt im Werftparktheater, Ostring

am 8. Februar 2015 um 18 Uhr.

Eintritt frei - Karten an allen Theaterkassen.